If Looks Could Kill war das Thema der diesjährigen Ausgabe des Fashion in Film Festivals in New York, welches vom 04. bis 13. Mai 2012 stattfand.
Eine Auswahl von 10 Filmen wurde an den beiden vergangenen Wochenenden gezeigt und thematisierte die Beziehung zwischen Mode, Film und Gewalt. Filmkostüme, Styling, die Kleidersprache als solche, und weitere visuelle Details, von gestohlenen Perlen, ein am Tatort hinterlassener Handschuh, der rote Lippenstiftabdruck bis hin zur postmodernen Gangstersilhouette illustrierten das Festivalthema. [weiter...]
Mit jedem Treppenauf- und abgang, hinter jeder Tür und hinter jeder Ecke, hält die Villa Noailles eine Überraschung parat. Am Tag des Grand Opening, vor dem Beginn der vielen Exhibitions, liefen die 10 Designer auf Hochtouren. Während die Akkreditierungen stattfanden und sich die ersten Fachbesucher die Location auf sich wirken liessen, mussten sich die Designer der Jury präsentieren.
Im Garten liefen die Models entspannt herum, Hair-Make Up Artisten rauchten gemütlich Ihre Zigarette in der Sonne, die Designer gingen ihre Texte durch und waren auffälligerweise die einzigen, die nervös zwischen der entspannten Truppe umherliefen. Selbst das Team rund um Jean-Pierre Blanc liess sich durch nichts aus der Ruhe bringen. [weiter...]
Die Villa Noailles scheint das versteckteste Zentrum der Modewelt. Nach mehreren Rückfragen zum Weg und mit lückenhaftem Französisch begegnet man hier freundlichen und wohlgesonnenen Franzosen.
Von Hyéres aus fährt man durch das Labyrinth der Altstadt den Berg hoch und lässt dann das Auto doch stehn, um sich durch die schmalen Straßen und steilen Gassen zu Fuß weiter zu bewegen und den Weg nach oben zu finden.
Die unregelmäßig gepflasterten Wege sind das sichere Ende aller High Heels; mit flachen Schuhen und offenen Augen lassen sich jedoch wundervolle Details entdecken. [weiter...]
Berliner Labels haben einen prägnanten Stil – ob lala berlin, Reality Studio, Nix oder Hien Le. In ihrer modischen Aussage sind sie verschieden, haben aber den „Berlin-Charakter“. Und dieser ist lässig, ungezwungen, und auf eine luxuriöse, durchdachte Weise einfach und tragbar. Neben den vielen Modedesignern in der deutschen Hauptstadt gibt es auch einige Wäschemarken, die sich fernab vom Mainstream bewegen. Aber stehen Labels wie blush, fishbelly, november lingerie und wundervoll auch für den Berliner Stil? [weiter...]
Den Namen Phoebe English sollte man sich merken. Die Gewinnerin des Merit Awards, welches vom Londoner Vauxhall Fashion Scout jede Saison an die wirklich vielversprechenden Design-Talente verliehen wird, und als Indikator für den nächsten großen Namen in der britischen Mode gilt, hat es geschafft: Ihre Herbst 2012 Kollektion wird im Dover Street Market verkauft, was einem Ritterschlag gleichkommt. [weiter...]
British Vogue veranstaltet vom 20. – 21. April 2012 zum ersten Mal das Vogue Festival, einen öffentlichen Event mit Live-Acts, Filmen, Präsentationen, Vorträgen und Podiumsdiskussionen, mit Vertu als Hauptsponsor, die Großen der Branche sind bereits als Sprecher bestätigt, darunter Christopher Bailey, Tom Ford, Stella McCartney, Natalia Vodianova, Diane von Furstenberg und Matthew Williamson.
Themen wie Kombinierbarkeit der Männer- und Frauengarderobe oder Mode und Alter sind auf der Agenda, die weibliche Version des Starkochs Jamie Oliver, Journalistin und Kochbuchautorin Nigella Lawson wird über über Frauen und Essen sinnieren. [weiter...]
“I stand before you tonight in my Red Star chiffon evening gown, my face softly made up and my fair hair gently waved, the Iron Lady of the Western world.” Margaret Thatcher
Meryl Streep hat ihren dritten Oscar als die Eiserne Lady bekommen, Gary Oldman seine Anerkennung als Nicht-Schurke Hollywoods in John-le-Carré’s Verfilmung Dame, König, As, Spion, und Michelle Williams gibt eine fast perfekte Marylin.
Hollywood bedient sich gerne aus der Schatzkiste der Vergangenheit, und nicht nur auf der Leinwand sieht man plötzlich Zweiteiler aus Tweed, Broschen und Perlenketten sowie die karierten Sakkos, Krawatten und Beton-Frisuren im modischen Anmarsch. [weiter...]
Es fällt schwer, den Stil von Anat Fritz zu beschreiben, die neben ihrer Mode auch eigene Parfums, Lampen und weitere Accessoires produziert.
Nach einfachen Anfängen mit Strickmützen hat sich die Modemacherin zu einer vielseitigen Produktdesignerin entwickelt, für die die Welt der Mode allein zu klein erscheint.
Mit dem Launch ihrer neuen Kollektion im eigenen Online-Shop hat Fritz nun ihren ersten (Pop-Up) Store im Berliner Prenzlauer Berg eröffnet, in dem neben ihrem regulären Angebot auch Special Editions angeboten werden.
Als nächstes folgt der “X-Mas Pop-Up Store”, vom 1. Oktober bis zum 24. Dezember 2012, ebenfalls in der Marienburger Strasse.
Londons Design Museum hat ein gewisses Faible für Fashion: neben der MUJI Show zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltkatastrophe Fukushima, öffnet am 3. April die Benetton-Ausstellung Happiness and Other Survival Techniques, die eine Sammlung aus der “Survival Guide Trilogy” des COLORS Magazine präsentiert, das vom Zentrum für Kommunikationsforschung der Benetton Group Fabrica produziert wird.
Bereits 2007 stellten die Italiener alle Ausgaben des COLORS Magazine ebenso im Design Museum London aus, zusammen mit diversen Objekten des Benetton-Designs. [weiter...]
Die Modeszene ist um ein neues It-Girl reicher. Lange blonde Haare, stylisches Outfit, auffällige Accessoires, High-Heels und Vollbart.
Der Amerikaner P’Trique sorgt in den letzten Wochen für Furore, indem er die Fashionwelt auf wundervolle Weise parodiert.
In Sekundentakt haut der 31-jährige Weisheiten von sich, die nicht konstruiert wirken. Die Crew um P’Trique kennt sich aus und weiß wovon sie spricht.
Hinter der exzentrischen Kunstfigur steckt der Comedian Patrick Pope und das aus einer Prosecco-Laune entstandene Video erreichte auf Youtube mittlerweile über eine Million Klicks. [weiter...]
“Wer schön sein will, muss leiden” ist eine gängige Binsenweisheit im deutschsprachigen Raum, das englische Pendant “beauty knows no pain” negiert zwar den Leidenspart, bedeutet aber letztendlich dasselbe: Schönheit und Schmerz sind eng miteinander verknüpft. Die Mode, insbesondere aber die Modefotografie, zehrt häufig vom Spannungsverhältnis zwischen Leid und Schönheit, vom Hingezogen- und Abgestossensein des Betrachters, von Begehren und Selbstprojektion, vom Erwecken von Verlangen und dem Traum von einem besseren Leben durch einen schöneren Körper. [weiter...]
Julien Archer ist der Gewinner der Fusion Fashion Show 2012 , eine jährlich stattfindende Modenschau, in welcher die führenden Modeschulen New Yorks, Parsons und FIT, ihre Kräfte, soll heißen die Kreativität ihrer Studenten, messen. In ihrem 13. Jahr, nachdem jede Schule sechs Mal den Titel nach Hause getragen hatte, ging in diesem Jahr Parsons mit der Kollektion Julien Archers wieder in Führung.
Der gerade im zweiten Jahr seiner Ausbildung befindliche Jungdesigner Archer, geboren in Richmond, Virginia, begann mit 11 Jahren Kleidung zu designen. Seine Kollektion, die stark an japanisches Design wie das von Yohji Yamamoto oder Issey Miyake erinnert und auch in japanischen Zen-farben rot, schwarz und weiß gehalten ist, zeigt sein Können im Bereich Minimalismus und Drapierkunst. [weiter...]
Marc Jacobs zählt zu den einflussreichsten Modedesignern der Gegenwart. Für Louis Vuitton brachte er kürzlich Fetisch-Anleihen auf den Runway, bei seinem eigenen Label setzt er auf eleganten Chic mit femininen Details.
Kaum einer versteht es wie er, Glanz und Glamour tragbar zu inszenieren und mit amerikanischer Lässigkeit zu kombinieren.
Dieser stilistische Spagat ist dem sportbegeisterten Designer auch bei der Beachwear seines jungen Labels Marc by Marc Jacobs gelungen, das es jetzt auch in Deutschland zu kaufen gibt. [weiter...]
Alltag im französischen Couture-Haus Hermès: Ein Lederrest fällt beim Zuschnitt vom Sattlertisch, ohne Verwendung in der Taschenfertigung zu finden. Gleichfalls reicht eine Glasblase in einem Kristallglasfuß oder ein winziger Makel an einem Seidentuch, um das Stück auszurangieren, da es dem hohen Qualitätsanspruch von Hermès nicht mehr genügt.
Wohin nun mit Leder, Porzellan, Rosshaar, Seide, Frottee, Verschlüssen? [weiter...]